Sklavenmarkt (1)
Irgentwie ist es beruhigend, wenn der Fortschritt Einzug hält. Früher, bevor es das Internet oder den Kapitalismus gab, wurde der Mensch versklavt und auf den Märkten zum Höchstgebot verkauft. Der Sklave musste auf der Auktion ein Täfelchen um den Hals tragen, auf dem seine Eigenschaften und Vorzüge notiert waren. Diese unzivilisierten Zeiten sind zum Glück längst Geschichte.
Heute werden keine Sklaven, sondern nur Arbeitskräfte auf dem Markt angeboten. Und diese nicht zu Höchst-, sondern zu Rabattpreisen. Die aktuelle Wirtschaftskrise ist für die Jobvermittler die einmalige Gelegenheit, Arbeitskräfte zu Ramschkonditionen anzubieten. Willkommen in der Moderne …
15. Mai 2009 von stillewasser |
Kategorie Wirtschaftskrise
Schlagworte Armut Sklaven Zeitarbeit
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