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Die dicke Lippe unserer Kanzlerin

nopeNachdem unsere Kanzlerin die im Wesentlichen so einigermaßen gelungen Bankenrettung verkündete und sich zukünftig nicht mehr  dem Erpressungspotential der alten Arroganz des Elitariats beugen wird, ist eine gewisse Übermütigkeit bei unserer Madame eingekehrt. In ihrer, wie ich finde, nicht nachahmenswerten Weise  merkelt sie gegen die Bänker:
“Wir sind mit dem Heraustreten aus der akuten Form der Krise in einer Phase, wo manch einer im Finanzsektor schon wieder, wie ich finde, ein ziemlich große Lippe riskiert [..] Gemessen an unserer industriellen Basis haben wir keine überentwickelte Bankenlandschaft”.
Wir hatten auch noch nie eine überentwickelte Politiklandschaft, in sofern habe sich die beiden gleich unperfekten Partner bis zum Ausbruch der Krise perfekt ergänzt.

Ob sich das alte, streitende Ehepaar wieder versöhnen wird? Klar, denn die bevorstehende Paartherapie  beim Lobbyisten wird sicherlich sämtliche Verstimmungen beseitigen. Und für diese schöne  heile Welt unseres Elitariats zahlen wir doch gerne die Rechnung.

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21. November 2009 von stillewasser | Kategorie Elitariat Finanzkrise Politik Wirtschaftskrise
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