Neues aus dem Elitariat (3): dement werden sie alle
Was macht eigentlich unser Elitariat im wohlverdienten Ruhestand? Schauen wir einmal nach:
Um unseren sprücheklopfender Ex-Finanzminister Steinbrück ist es still geworden. Er wurde jetzt Aufsichtsratsmitglied der Thyssen Krupp AG. Hm, merkwürdig. Weshalb steigt ein solches Prachtelitariat mit solch ausgezeichneten Qualifikationen nicht zum Olymp der Finanzwelt auf? Der Grund könnte sein, dass jeder in dieser Branche seine Eigenschaft kennt, vom Gegenüber willenlos über den Tisch gezogen zu werden und dies danach mit markigen Sprüchen als eigenen Sieg zu verkaufen. Egal, nur als altes Eisen hat er eine äußerst zweifelhafte Wahl getroffen.
Und wie hieß eigentlich sein Vorgänger nochmal? Ja, richtig, Hans Eichel. Was macht er denn so? Er hat sich wohl bei seiner Alterversorgung verspekuliert und klagt daher eine Extra-Pension ein.
Und bereits deutliche Alterserscheinungen zeigt unser Topökonom Herr Sinn. Er drängt auf eine Zwangsverstaatlichung des Bankensektors: das billige Zentralbankgeld wird nachhaltig in Boni und Dividenden investiert, die Geschenke der EZB werden jedoch nicht wie erwartet an Firmen und Privatleuten weitergereicht. Man muss wirklich ein altersweiser Topökonom sein, um diese Entwicklung nicht vorhersehen zu können.
24. November 2009 von stillewasser |
Kategorie Elitariat Finanzkrise Politik Satire Wirtschaftskrise
Schlagworte Elitariat Hans Eichel Hans-Werner Sinn Peer Steinbrück
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