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Twittern für den Affen

Die Aktion “Have a break” von Greenpeace geht in die nächste Runde. Die Nutzung von Palmöl in Lebensmiteln wie in dem Nestlé-Produkt KitKat führt  zu großflächiger Zerstörung von Regenwald in Indonesien und somit zur Zerstörung des Lebensraums des Orang-Utans.
Greenpeace hat nun seinen Protest um eine neue Aktionsform bereichert: Vor der Konzernzentrale von Nestlé in Frankfurt hat Greenpeace auf einer riesigen Leinwand eine Twitterwall aufgebaut, auf der jeder mit dem Hashtag #nestle  seinen Protest an den Konzern twittern kann.
Die Twitterwall kann auch live im Internet verfolgt werden:

nestle_twitterwall

Eine interessante Möglichkeit, per Mausklick zu einem Aktivisten zu werden. Ob sich diese neue Form des Protestes durchsetzen wird, muss sich noch zeigen. Neue Entwicklungen wie diese zeigen jedoch, dass das Netz  zunehmend politischer wird und dass die Grenzen zwischen der realen und virtuellen Welt kleiner werden oder ganz verschwinden.

Also, wer mag, einfach seinen Protest mit #nestle an die Konzernzentrale in Frankfurt twittern und/oder auf Süßes mit Palmöl verzichten ;-)

Lesenswerte Links zum Thema:


15. April 2010 von stillewasser | Kategorie Aktion Neoliberalismuskritik
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1 Antwort zu “Twittern für den Affen”

  1. Lars
    16. April 2010 um 12:04

    Ich finde es wirklich klasse, dass man schnell und mit wenig Aufwand etwas gutes für die Umwelt tun kann… Derartige Aktionen wären vor der Zeit von Social Media noch undenkbar gewesen, so dass man hier sieht, wie positiv sich Internet Plattformen auswirken können. Nestle wird nach diesen Protesten einfach dazu gezwungen sein, ihr Umweltimage aufzubessern und folglich etwas gegen die Zerstörung des Regenwaldes zu tun.

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