Neues aus dem Elitariat (10): Bruchlandung
Unser Elitariat gibt sich in Krisenzeiten erstaunlich bodennah. Kaum verzieht sich die isländische Vulkanasche, legt Roland Koch, ein besonders prächtiger Vertreter des Elitariats, eine Bruchland hin. Sein Blindflug war allerdings nicht der schlechten Sicht geschuldet, er verfing sich vielmehr in den Tücken des philippinischen Gesetzes.
Was kann man auf einer auf einer schönen Insel im pazifischen Ozean wollen? Hartz-Flüge in die Südseedekadenz? Nein, dort sollte ein neues internationales Terminal entstehen. Leider verbietet das philippinische Gesetz eine ausländische Beteiligung von mehr als 40% an wichtigen Infrastrukturprojekten. Mit Koch im Aufsichtrat herrschte wohl die Meinung, wenn in Hessen sich problemlos Gesetze aushebeln lassen, muss das doch erst recht mit einem kleinen, popligen Inselstaat möglich sein. FraPort pokerte, verlor und verbrannte dabei die stolze Summe von 500 Millionen Euro.
Wer ein Elitariat wie Koch im Aufsichtsrat hat, der kann über einen mickrigen Ascheregen, wie uns Eyjafjallajökull bescherte, nur müde lächeln
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4. Mai 2010 von stillewasser |
Kategorie Elitariat
Schlagworte Roland Koch
4 Antworten zu “Neues aus dem Elitariat (10): Bruchlandung”
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Guardian of the Blind
5. Mai 2010 um 14:41500 Millionen Euro? Nicht schlecht!
Aber unglaublich, das Fraport keinen Schadensersatz von den Philipinen bekommen hat, nur weil sie “bewusst und vorsätzlich geltendes Recht umgangen” haben. Naja, wenn man schon gegen deutsches Recht verstößt und damit ungestraft davon kommt, dann doch erst Recht, wenn es sich um so einen offenischtlich sozialistischen Unrechtsstaat wie die Philipinen handelt!!1! -
stillewasser
5. Mai 2010 um 17:47@Markus
Daran sieht man mal wieder wie kostbar uns unsere Eliten sein sollten

Eben, ich fand es auch lustig, wo in der Welt es noch vernünftige Gesetze und konsequentes Durchgreifen gibt. Wir können von den Philippinen lernen und das meine ich ernst. -
Guardian of the Blind
5. Mai 2010 um 21:21Außer Koch, der wird wohl nie etwas dazu lernen. Aber wozu auch, ihm geschieht ja hier eh nichts…
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stillewasser
5. Mai 2010 um 22:44@Markus
Das braucht der Gute auch nicht, der wird auch so bald alternativlos unser neuer Bundespräsi













