Wir haben einen neuen Bundespräsidenten - und alle so: Yeaaahh
Seitdem Hotte sich aus dem Staub machte, ist Schloss Bellevue verwaist. Der “Quer-”einsteiger hatte gegen die oberste Politikerregel verstoßen: sage niemals die Wahrheit!
Heute war nun der Tag der Entscheidung, sein Nachfolger musste gewählt werden. Die Wahl auf einem WM-freien Tag zu legen, war - das muss man offen zugestehen - eine taktische Meisterleistung unserer Mutti. Eine bessere Lehrstunde, um dem dummen Volk den Unterschied zwischen Politik und Fußball zu vermittelt, kann es nicht geben.
Fußball, das ist die zweit schönste Nebensache der Welt, das ist schweißtreibender Wettkampf mit robusten Körpereinsatz, der mit fairen Regeln auf dem Platz ausgetragen wird. Am Ende gewinnt der Bessere.
Und Politik? Eine demokratische Auseinandersetzungen auf freiheitlicher Grundordnung basierend findet nicht mehr statt. Die entscheidenden Strippen werden hinter verschlossenen Türen gezogen, während vor den Kameras der Öffentlichkeit Profilsüchtige eine Nebelkerze nach der anderen zünden dürfen. Und am Ende gewinnt immer der kleinste gemeinsame Nenner.
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30. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie Medienkritik Politik Satire | Keine Kommentare
Neues aus dem Elitariat (11): Unsere Intelligenzija
Sarrazin hat es uns vorgejammert: unser schönes Land wird immer dümmer! Manch einer mag das als Kritik an unserer Nationalmannschaft auffassen. Nicht immer beendet unsere Multikulti-Mannschaft einen Spielzug oder einen deutschen Satz unfallfrei. Doch das ist natürlich Unsinn, die Kritik unserer Eliten geht viel tiefer: Deutschland ist ein Dummheitsmagnet.
Bisher ist es nur unseren Eliten aufgefallen, was auch kein Wunder ist, denn sie stehen schließlich im Zentrum dieser Entwicklung.
Woran kann man diese verhängnisvolle Entwicklung erkennen? Das ist ganz einfach. Wo sonst dürfen Dummheiten hinaus posaunt werden und treffen dann auch noch auf soviel Resonanz? Wir als Autofahrernation glauben zum Beispiel, Schulden können weggebremst werden! Noch besser ist ein neuer Vorschlag aus der Politik. “Elite”-Politiker haben mal wieder ein Tabu gefunden, das noch nicht gebrochen wurde: sie möchten einen einen Intelligenztests für Einwanderer einführen. Die Dummheit, die unser Land bedroht, wird einfach weggetestet!
Seit wann, frage ich mich, ist es für Politiker ein Tabubruch, wenn sie selbst noch die dümmste Dummheit absondern dürfen? Natürlich sollen sie über solche “Tabus” nachdenken dürfen, sicher, sie haben auch jedes Recht, diese auch noch über die Medien zu verbreiten. Aber eines dürfen sie nicht erwarten: dass das “intelligente” Volk diesen Stumpfsinn noch gutheißt. Um es mal in aller Deutlichkeit zu sagen: um in dem Land leben zu können, das sich unsere Eliten in feuchten Träumen ausmalt, ist Intelligenz beim einfachen Volk nichts anderes als hinderlich.
Schauen wir uns mal etwas genauer an, für welche Problematik sie ihre Lösung anpreisen: Seit 2007 ist Deutschland ein Auswanderungsland, d.h. es verlassen mehr Menschen Deutschland als Einwanderer zu uns kommen. Wir haben also noch intelligente Menschen, aber sie machen genau das richtige: sie fliehen vor der Dummheit hier. Wenn also ein Intelligenztest notwendig wäre, wie die Herren Politiker meinen, dann bei der Ausreise!
Und jetzt bitte anschnallen, die nächste Textpassage setzt einen IQ oberhalb von Brotkrumen voraus. Für das Elitariat heißt das: aufhören mit lesen und shoppen gehen!
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29. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie Elitariat Medienkritik Politik Satire | Keine Kommentare
Ganz bestimmt
Der amerikanische Afghanistankrieg steckt nicht nur im Wüstensand fest, mediale Stürme rücken den vergessenen Krieg wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit: McChrystal, Oberkommandierende der NATO Truppen in Afghanistan, lästerte mit seinen Leuten über die zivilen Weicheier im Pentagon, wie dieser Friedensnobelpreisträger Obama qua Auszeichnung einer ist. Unser “Verteidigungs”minister Guttenberg findet sowas das toll und würde am liebsten über sich selbst so herziehen dürfen. Doch im Gegensatz zu Guttenberg versteht Obama nichts vom militanten Frustabbau und schmeißt seinen pöbelnden “Feldherren” raus, schließlich braucht der unwürdige Krieg ein würdiges Oberhaupt - und das heißt jetzt Petraeus.
Zum Glück hat die ganze Farce nichts mit Deutschland zu tun, denn wir werden Weltmeister und verteidigen unsere Freiheit am Hindukusch. Sollten einmal Deutsche Soldaten in einem verlorenen Krieg mit einer wirkungslosen Strategie sinnlos geopfert werden, dann werden die Qualitätsmedien sofort darüber berichten. Ganz bestimmt.
24. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie Krieg | Keine Kommentare
Wir werden reicher!
Wieder einmal entzaubern die NachDenkSeiten einen dieser unsäglichen neoliberalen Mythen:
wir müssen nicht sparen, denn wir werden immer reicher!
Wie jeder - naja fast jeder - weiß, wachsen unsere Staatsschulden rasant, doch die wenigsten wisssen und ich wusste es bisher auch nicht:
unser Vermögen wächst schneller als die Staatsschulden!
Und solange das der Fall ist, stellen die Staatsschulden keine gravierende Gefahr dar - auch nicht für unsere nachfolgenden Generationen! Im Gegenteil: unser Geldsystem benötigt einen Schuldner. Würde es von heute auf morgen keinen Schuldner geben, würde unser Kreditsystem in sich zusammen fallen.
Wir brauchen also Schulden und der Staat hat gegenüber dem privaten Schuldner ein paar offensichtliche Vorteile, er ist zuverlässiger und weitaus stabiler. Statt wie gebannt auf die Schulden zu schauen, ist es für die Zukunft wichtiger, für eine innovative und moderne Gesellschaft mit einer gesunden Wirtschaft zu sorgen.
Übrigens, die Maastricht-Kriterien entstammen keiner ökonomischen Theorie, sondern sind das Produkt elitärer Befindlichkeiten zum Zeitpunkt der Eurogründung. Wie unsinnig diese Kriterien sind, zeigt Japan. Das Land hat ein Staatsdefizit von über 200% und liegt somit über dem 3-fachen der Maastricht-Kriterien und hat dennoch keinerlei Probleme, sich am Finanzmarkt mit Krediten zu versorgen.
Die Maastricht-Kriterien als Grundlage für unsere zukünftige Entwicklung heran zu ziehen, ist einfach nur verrückt. Lassen wir diese alterstarrsinnigen Geister zurück und trennen wir uns vom kleinkarierten Bild der schwäbischen Hausfrau. Das meine nicht nur ich, sondern im Grunde außer Deutschland der Rest der Welt, so auch einer der erfolgreichsten Hedgefonds-Manager George Soros.
Lesenswerte Links zum Thema:
23. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie Neoliberalismuskritik Sozialstaatsdebatte Wirtschaftskrise | 2 Kommentare
If we want, we can
Na, das ist ja mal ein ungewohntes Wort aus dem Munde unserer Kanzlerin! Merkel wirft dem großen Bruder Obama das schröderische Basta-Wort entgegen: NOPE!
Danke, das ich diesen Tag erleben darf! Das überfällige Nein zum Krieg!
Morgen ziehen wir unsere Jungs aus dem sinnlosen Krieg ab und holen sie nach Hause. Dann setzten wir uns mit unseren Freunden in den USA und der EU zusammen und legen mit einer modernen, aufgrund der deutscher Handschrift entsprechend gemäßigten expansiven Wirtschaftspolitik und zusammen mit dem Abbau von Ungleichgewichten den Grundstein für den Wachstum der Weltwirtschaft, der auch den Arbeitsmarkt erfasst, und sorgen so wieder für mehr Wohlstand für alle.
Halt! Ich habe wieder einmal vergessen, dass wir in einer alternativlosen Welt leben und das heißt natürlich: wir führen weiterhin einen irrsinnigen Krieg und bilden uns ein, in der Hochfinanz eine Führerrolle einzunehmen und unsere Ideologie entgegen dem Willen der restlichen Welt und zum Wohle der Superreichen durchsetzen zu können.
Und merkeln wir uns, in Krisenzeiten dürfen wir niemals den wahren Feind aus den Augen verlieren! Die Armen und Schwachen in Afghanistan und hier.
21. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie Krieg Politik Satire Wirtschaftskrise | Keine Kommentare
Das ist jetzt echt nicht wahr, oder?
Wir Leben im Jahr zwei nach dem Fall Lehmans und im glorreichen Jahr des Lissabon-Vertrags. Die Geheimnisse der Finanzkrise sollten zumindest in den Grundzügen bekannt und die EU müsste nach der schweren Geburt ihres neuen Vertrages langsam erwachsen geworden sein. Europa, der Geburtsort der Aufklärung, müsste die ihm neu gegebenen Mittel nutzen, um all seine vorhandenen Ressourcen zu bündeln und sich mit all seiner Kraft aus der Krise zu befreien.
Und was muss ich stattdessen heute lesen?
EU-Parlamentarier ärgern sich über die Macht der Bankenlobby - und suchen Hilfe beim Volk.
Das ist jetzt echt nicht wahr, oder? Für was haben wir diesen ganzen Haufen an Bürokratie eigentlich? Nur zur Verwaltung der eigenen Inkompetenz? Die EU-Parlamentarier haben kein Rezept gegen den Bankenlobbyismus? War der Eddi etwa mit dem Ausmisten nicht erfolgreich?
Und wer soll den Karren aus dem Dreck ziehen? Die Idioten, die den ganzen Mist aus zu baden haben? Wo sind die Koryphäen der ökonomischen Zunft? Wo sind Politiker mit Verstand und Kompetenz? Wo sind die kritischen Medien? In ganz Europa Fehlanzeige?
O Mann, es schmerzt wirklich, wenn Befürchtungen von der Realität noch übertroffen werden.
[update] Eine Nacht hatte ich Zeit und meine Verärgerung über das Verhalten der EU-Parlamentarier wird größer. Zum Glück bin ich nicht alleine, wenn auch andere bei diesem Trauerspiel noch Mitleid empfinden können. [/update]
21. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie EU Politik Wirtschaftskrise | Keine Kommentare
Mixa
Es gibt Menschen, über die möchte ich nicht schreiben. Der Grund ist einfach: sie erhalten ohnehin einen viel zu großen massenmedialen Raum, den sie leider auch noch auszufüllen wissen. Ich meine damit Menschen wie Mixa, an deren Lippen die Qualitätsjournaille hängt und die jedes Räuspern in dem medialen Äther schicken, um es tausendfach verstärkt jedem Idioten ins Hirn zu prügeln.
Doch diesmal ist etwas sonderbares passiert. Herr Mixa ist zu weit gegangen. Tatsächlich, es gibt sie doch noch: eine Schmerzgrenze für Stumpfsinn.
Der Wind hat sich gedreht und die Journaille zerfleischt ihren einstigen Schlagzeilenserienlieferanten. Sie zeichnet ein Bild eines alkoholkranken Menschen, dessen Realitätssinn schwer gestört ist. Wenn dem so ist und diesmal glaube ich sogar unseren Medien, dann wirft das für unseren Journalismus ein ernstes Problem auf:
Eine solche Krankheit entwickelt sich nicht von heute auf morgen und bei der geschilderten schwere der Symptome müssten sie für jeden leicht erkennbar sein. Die entscheidende Frage lautet also:
Wie konnten unsere Qualitätsmedien diesen offensichtlichen Realitätsverlust eines Menschen so lange Zeit nicht bemerken?
Ich komme nur auf eine einzige Antwort: Die Qualitätsmedien selbst verfügen über keinen tragfähigen Realitätssinn.
Den Medien mache ich im Fall Mixa einen schweren Vorwurf: sie selbst haben durch das von ihnen geschaffene Produkt des Medienmenschen Mixa die Krankheit des Menschen Mixas verstärkt. Mixa wurde von unseren Medien in seinen kruden Anschauungen unterstützt, wie es selten Menschen in unserem Land erfahren durften.
Wenn jetzt berichtet wird, das Mixa für Kritik und gut gemeinte Ratschläge nicht mehr erreichbar war, so verwundert mich das nicht. Er konnte sich einreden, wenn es als Titelgeschichte in den großen Zeitungen steht, dann kann ich ja nur Recht haben. Und ich frage mich ernsthaft: wie viel Schlagzeilen sind wohl dabei entstanden, dass sich Mixa und ein Chefredakteur bei einem gemütlichen Zusammensein gemeinsam unter den Tisch gesoffen haben?
Unsere Medien haben sich völlig unkritisch zum Sprachrohr für realitätsferne Anschauungen gemacht. Das ist leider kein Einzelfall. Unsere Medien fühlen sich von persönlichkeitsgestörten Menschen geradezu angezogen. Je schräger die Meinung, desto größer wird die Schlagzeile. Diese Boulevardisierung hat längst selbst seriöse Zeitungen erfasst.
Der bisher einmalige Fall Mixas sollte genutzt werden, um die Rolle des Journalismus kritisch zu hinterfragen. Erst bauten die Medien einen kranken Menschen zu einer Meinungsikone auf und dann treten sie die persönliche Tragödie dieses Menschen in aller Öffentlichkeit breit. Ich halte beides für ein widerliches Armutszeugnis unserer Qualitätsmedien.
20. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie Medienkritik | 2 Kommentare
Wer hat Angst vor der schwäbischen Hausfrau?
Es ist schon eine lustige Geschichte. Wir versuchen das finanzpolitische Provinzmodel der schwäbische Hausfrau nach Spanien und den anderen südeuropäischen Ländern zu exportieren, während unser großes Vorbild, die USA, eine panische Angst gegen diese kleinbürgerliche Strategie entwickelt. Der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman formuliert seine Abneigung mit deutlichen Worten und fordert ein hartes Vorgehen gegen unsere Besessenheit des Sparens:
And it’s also important to send a message to the Germans: we are not going to let them export the consequences of their obsession with austerity.
Nicely, nicely isn’t working. Time to get tough.
Woher kommt diese Angst? Unsere Kanzlerin beim Spätzlebacken am heimischen Herd wirkt doch alles andere als bedrohlich! Wieso werden namhafte Finanzexperten überm Teich so nervös? Vielleicht hilft ein Blick in die Geschichtsbücher. Das Kapitel über den Reichskanzler Brüning zeigt, wenn Deutsche sparen ist das nicht immer zum Wohle der Welt:
Brüning betrieb in insgesamt vier großen Notverordnungen eine einschneidende Spar- und Deflationspolitik: Er erhob neue Steuern bei gleichzeitiger Senkung staatlicher Leistungen und er wirkte auf eine Absenkung von Löhnen und Gehältern hin. Damit hoffte er, den deutschen Export zu erhöhen, doch weil Deutschlands Handelspartner eine ähnliche Politik betrieben und zudem ihre Zölle erhöhten, musste diese prozyklische Politik scheitern; sie verschärfte letztlich nur die Wirtschaftskrise in Deutschland.
An diesem Beispiel sieht man sehr schön: unser Exportwahn, gewürzt mit einer kräftigen Brise Sparzwang, ist weder ein neues noch eine besonders erfolgreiches deutsches Rezept. In anderen Worten bzw. wieder in Worten Paul Krugmans: That ’30s Feeling.
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18. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie Finanzkrise Neoliberalismuskritik Politik Wirtschaftskrise | 2 Kommentare
Guido: Gottvater der Gutmenschen
Es wird der Nachwelt schwer zu vermitteln sein, dass in unserem bescheidenen Lande einst der begnadete Politiker Guido Westerwelle durch unsere Säle der Macht schwebte.
Meine Bewunderung für diesen Mann konnte ich bisher nicht verstecken und kann es jetzt noch viel weniger. Ich muss es einfach gestehen: es ist mehr! Ich bin ihm hörig verfallen!
Sein letzter Coup bringt nicht nur das Fass zum Überlaufen, es schlägt ihm zugleich den Boden aus und vertreibt noch Diogenes aus ihm:
Guido hat das achte Politikwunder geschaffen!
In meinen Augen hat Guido sein Soll bereits über erfüllt. Seine Seligsprechung kann nur eine Frage von Stunden sein. Was hätte seine bisherigen Leistungen toppen können? Einen wahren Gutmenschen wie Guido sollte man nie unterschätzen. Menschen wie er sind nicht nur zu selbstlosen und großherzigen Taten in der Lage, sie können noch wahre Wunder bewirken!
Was ist passiert? Die Partei der Nulldimensionalität wurde durch die Medien zu einer mainstreamigen Einthemen-Partei hochgeschrieben, um die geistige Leere in unserem Lande nicht nackt da stehen zu lassen. Dennoch konnte die Implosion dieses politischen Nichts selbst durch die kühnsten Künste unserer Kanzlerin nicht verhindert werden.
Und was macht unser Gutmensch Guido in dieser hochdramatischen Situation? Er schafft das eigentlich unmögliche: in der FDP eine Diskussion um Steuererhöhungen zu entfachen!
Sollte die FDP wirklich das goldene Kalb der alternativlosen neoliberalen Mythen auf dem Altar der Realitäten opfern und sie noch in dieser Legislaturperiode einer Steuererhöhung zustimmen, so ist es sicher: diese göttliche Lichtgestalt wird noch im selben Moment in den Himmel auffahren! Wahrlich, ich sage euch, dieses Ereignis, auf das die Christenheit seit 2.000 lagen Jahren bisher vergebens wartete, steht in Kürze bevor! Wir Jünger der leeren Ware dürfen Augenzeugen sein, wenn der Messias 2.0 seine Mission erfüllt und er durch sein Wirken selbst dem letzten Zweifler seine Göttlichkeit offenbaren wird! Juchheizen wir und preisen den Propheten der Postmoderne!
Amen.
Lesenswerte Links zum Thema:
17. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie Politik Satire | Keine Kommentare
Merkel im Visier des Sturmgeschützes
Der Spiegel, das einstige Sturmgeschütz der Demokratie, sieht es als seine meinungsmächtige Pflicht an, der waidwunden Bundesregierung den Gnadenschuss zu geben. In einer boulevardesken Bildersprache zeigt die nächste Spiegelausgabe eine schwarze Leere mit fetten, gelben Buchstaben: AUFHÖREN!
Ich würde sagen, das ist ein Volltreffer. Von diesem Schlag wird sich diese Regierung nicht mehr erholen.
Es wäre das Ende einer Regierung, die nie hätte gewählt werden dürfen. Wenn sich die Qualitätsmedien jetzt mit Abscheu abwenden, dann hoffe ich auf einen Rest an Reflektionsvermögen. Denn niemand anderes als unsere Medien haben diese Chaostruppe der Unfähigkeit hoch geschrieben, niemand anderes als sie haben so getan, als wäre Schwarz-gelb der alternativlose Weg aus der Krise.
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13. Juni 2010 von stillewasser | Kategorie Medienkritik Neoliberalismuskritik Politik | 2 Kommentare







