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unabhängig - medienkritisch - mit Spuren von Satire

Have a break

Sich in einer wohlverdienten Pause einen süßen Snack zu vernaschen, diese kleine Sünde darf man sich doch gönnen, oder? Klar, für die Figur und die Gesundheit ist es nicht gut, für die Umwelt ist es jedoch katastrophal. Die Produktion von Palmöl, das zur Herstellung der Snacks benötigt wird, zerstört in einem ungeheuren Ausmaß den indonesischen Urwald und somit den Lebensraum der Orang Utans.
Eine Greenpeace-Kampagne zeigt eindrucksvoll diesen verhängnisvollen Zusammenhang zwischen einer süßen Pause und der Bedrohung der Menschenaffen.

Have a break? from Greenpeace UK on Vimeo.

In der Zwischenzeit hat Nestle aufgrund der Kampagne die Kontakte zum umstrittenen Hersteller Sinar Mas abgebrochen. Die Palmöl-Lieferungen erfolgen jedoch weiterhin ungehindert aus Indonesien, sie werden jetzt nur über Zwischenhändler abgewickelt.

Ein interessantes Detail am Rande: Google hat gemäß seinem Motto don’t be evil das englische Orginalvideo auf YouTube gesperrt.

Lesenswerte Links zum Thema:


Icelove

islandIsland stand schon einmal im Zentrum einer stürmischen Entwicklung. Als das einstige neoliberale Musterland mit seinen fragwürdigen Finanzprodukten Schiffbruch erlitt, musste die Regierung - es  drohte ein Staatsbankrott - die drei größten Banken des Landes in einer dramatischen Aktion verstaatlichen. Island konnte sich von seiner schweren Krise noch nicht erholen, die Altschulden drücken und die spärliche Wirtschaft ist am Boden. Aus dieser prekären Situation sucht Island verzweifelt einen Ausweg und zieht dabei auch unkonventionelle Lösungen in Betracht. Eine Idee, die aktuell diskutiert wird, ist wirklich visionär:
Island soll der erste Datenfreihafen der Welt werden!


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thePirateGoogle

pirategoogleIm PirateBay-Prozess haben die Angeklagten argumentiert, sie würden nichts anderes machen wie der Suchmaschinenweltmarktführer Google. Um diese These zu stützen, haben Netzaktivisten die Internetseite thepirategoogle ins Leben gerufen. Auf dieser Seite ist eine benutzerdefinierte Google-Suchmaske zu sehen, ein Service-Angebot des Suchmaschinenanbieters, die den Suchindex von Google nach den berüchtigten Torrent-Dateien durchsucht.

Mit dieser Aktion wird die Doppelmoral der Rechteinhaber angeprangert, die einseitig nur gegen die Kleinen vorgehen. Eine neue Runde im Kampf um Urheberrechte im digitalen Zeitalter ist eingeläutet.


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