Appell für ein Verbot privater Waffen
Der Amoklauf von Winnenden sollte Konsequenzen haben, sagten unsere Politiker. Herausgekommen ist dabei ein fragwürdiges Verbot von Paintballspielen, das trotz anders lautender Bekundungen leider immer noch Gegenstand der aktuell diskutierten Waffenrechtsverschärfung ist.
Die Hinterbliebenen haben nicht ohne Grund in einem offenen Brief als ersten und wichtigsten Schritt die Zugangsbeschränkungen zu Waffen für junge Menschen gefordert. In einem lesenswerten Artikel auf der Süddeutschen berichtet Mick North, der seine Tochter vor 13 Jahren bei einem Schulamoklauf verloren hat, über die Folgen dieses kaum fassbaren Ereignisses.
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24. Mai 2009 von stillewasser | Kategorie Medienkritik Politik | 1 Kommentar
Tödliche Farbkugeln?
Als Reaktion auf den Amoklauf in Winnenden werden die Waffengesetze verschärft. Eine gute Nachricht. Etwas verwunderlich ist nur, dass aufgrund dieser Verschärfung die Freizeitsportart Paintball verboten wird, während der Aufbau eines zentralen Waffenregisters für metallene Kugelschleudern nur schleppend vorankommen. Und, müsste eigentlich die Bundeswehr als größter Veranstalter von Paintballspielen für junge Männer nicht ebenfalls verboten werden?
Ein weiterer gelungener Versuch unserer Politiker, ihre Schwäche gegenüber den Lobbyisten in aller Öffentlichkeit bloß zu stellen und ihren gewohnt sinnlosen Aktionismus gegen vermeindliche Randgruppen unserer Gesellschaft vorzuführen.
[update] Hola, das Paintballverbot wird wohl doch nicht kommen. [/update]
7. Mai 2009 von stillewasser | Kategorie Politik | Keine Kommentare







