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Die „Kriegsakte“ der Süddeutschen

Von Frank Benedikt

auto-anthropophagMan muß ja als Leser der Süddeutschen Zeitung schon seit langen Jahren so einiges ertragen, nicht zuletzt die oft unsäglichen Kommentare eines Stefan Kornelius, aber heute, heute ist er zu weit gegangen. Diese wilden Phantastereien muß man sich nicht mehr anhören: Nordkorea hat mit der mutmaßlichen Versenkung einer Korvette einen „Kriegsakt“ begangen und „sucht die Konfrontation“. Wieviel Unwissen oder aber gezielte Desinformation gehört dazu, derlei zu schreiben?


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Bundeswehr geht in die Offensive

isafEs ist wieder soweit! Wir dürfen wieder so richtig Töten lernen und in Afgjhanistan in die Offensive gehen! Für unsere Bundeswehr ist es eine Prämiere: es ist der erste offizielle Nichtkrieg mit einem militärischen Angriff!

Es gab auch schon einen ersten Zwischenfall, die Bundeswehr hat einen jugendlichen Afghanen erschossen. Die Staatsanwalt hat in diesem Fall bereits die Ermittlungen aufgenommen. Dieses Vorgehens eines Rechtsstaates entspricht aber nicht einer modernen Behandlung der Soldaten, meint zumindest Stefan Kornelius von der SZ. Schließlich bringen wir die Demokratie nach Afghanistan und dabei dürfen uns  nicht irgendwelche schnöden Paragraphen im Wege stehen. Denn eines ist sicher, in einem Nichtkrieg müssen Kollateralschäden sein und das ist auch gut so, wir haben doch die überhöhte Moral auf unserer Seite! Oder gibt es vielleicht irgendeinen Zweifel, weshalb wir unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen? Naja, ein paar kleinere Einwände gäbe es da schon.

Und eines dürfen wir nicht vergessen, wenn der Abbau der rechtsstaatlichen Prinzipien in Afghanistan ersteinmal gelungen ist, können wir diesen erfolgsversprechenden Modellversuch ganz einfach nach Deutschland importieren. Wenn das keine Win-Win-Situation in Reinform ist!


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